Moderne Mobilität und Blockchain – die perfekte Symbiose?

E-Scooter-Einsatz

Unsere moderne Mobilität vollzieht einen Wandel. Neben dem der aktuellen Corona-Pandemie spielt auch die Klimadebatte eine tragende Rolle im Alltag. Vor allem der Verzicht auf die individuelle Fortbewegung verdeutlicht, wie weitreichend die menschlichen Einflüsse auf die Umwelt sind. Umso wichtiger scheinen bereits heute Trends zu sein, welche nach der Corona-Krise vollends ihre Wirkung entfachen. Insbesondere die Mikromobilität durch elektrifizierte Kleinstgeräte kann unseren Konsumverhalten verändern.

E-Scooter in Zeiten der Klimadebatte

Ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Zeiten der Klimadebatte verdeutlicht, dass E-Mobilität eine tragende Rolle einnimmt. Dabei findet jedoch nicht nur der ausschließliche Wandel auf elektrifizierte Fahrzeuge statt. Stattdessen etablieren sich neue und vor allem effizientere Lösungen für den urbanen Verkehr.

Als große Profiteure gelten die E-Scooter, elektrifizierte Tretroller, die bereits heute in deutschen Großstädten anzutreffen sind. Seitdem der Gesetzgeber im vergangenen Jahr die gesetzliche Grundlage für die modernen Roller geschaffen hat, erfahren die Geräte einen regelrechten Ansturm. Ein Blick auf den E-Scooter-Vergleich zeigt zudem, dass es bereits heute zahlreiche Modelle für die unterschiedlichsten Anforderungen gibt.

Doch auch der an der Blockchain-Branche gilt dieser Mobilitätstrend nicht spurlos vorbei. Bereits heute haben einige Unternehmen blockchain-basierte Geschäftsmodelle für das E-Scooter-Geschäft entwickelt.

Xride – die IoT-Lösung der Telekom

Eines der Unternehmen, die bereits im letzten Jahr den Einsatz der Blockchain in der urbanen Mobilität erprobte, war die deutsche Telekom. Der Forschungszweig, Deutsche Telekom Innovation Laboratories (T-Labs), entwickelte extra die Blockchain-basierte Lösung Xride. In einer vierwöchigen Testphase, welche am 11. September 2019 startete, hat die Telekom das neue Ökosystem an E-Scootern getestet.

Dabei machte die Telekom deutlich, dass diese neue Plattform nicht nur für E-Scooter einsetzbar sei. Vielmehr sei ein Einsatz über die E-Mobility-Branche hinaus denkbar. So gab T-Labs an, dass die Technologie hinter Xride die Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten optimieren kann. Dabei stehen vor allem zentrale Funktionen wie das Identitätsmanagement oder die Transaktionsabwicklung im Fokus. Insgesamt sei der E-Mobility-Sektor dazu geeignet, um die Vorteile dezentraler Lösungen zu verdeutlichen.

Des Weiteren zielt die Telekom mit xRide auf einen weiteren Kritikpunkt aktueller Mobilitätsökosysteme ab – die mangelnde Konnektivität. Nutzer müssten ihre Daten bei Auto- oder auch E-Scooter-Verleihdiensten oftmals separat eingeben. Auch die Speicherung der Daten erfolgt stets zentralisiert und unterliegt somit einem systematischen Risiko. Das auf Stax basierende Xride soll eine dezentrale IoT-Ökostruktur darstellen und mit dem Status Quo brechen.

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E-Scooter mit SLP-Token ausleihen

Auch das taiwanesische Unternehmen Taipei Scooter nutzt die rapide Adoption der urbanen Tretroller in der Landeshauptstadt Taipeh und verleiht den Ninebot Kickscooter ES2 von Segway an Einheimische und Touristen. Nutzer, die mit klassischen Zahlungsmittel bezahlen, müssen stündlich rund 3,30 US-Dollar bezahlen. Dahingegen beläuft sich die Tagespauschale auf rund 20 US-Dollar.

Wichtiger ist jedoch der Fokus des Unternehmens auf die Bezahlung per Kryptowährung. Hierbei setzt das Unternehmen auf die Taiwan Ebike Coin (E-BIKE) – hierbei handelt es sich um ein Simple Ledger Protocol (SLP) Token. Bei SLP handelt es sich um ein tokenbasiertes Protokoll auf Basis der Bitcoin Cash Blockchain. Insgesamt soll SLP die Erstellung neuer Token sowie die Fokussierung auf die Anforderungen des Emittenten erleichtern. Neben Taipei Scooter setzen immer mehr Unternehmen auf das Potential der SLP Token.

Seit der Veröffentlichung von E-BIKE im Dezember 2019 konnten 7123 valide Transaktionen aufgezeichnet werden. Außerdem befinden sich bereits 4 Milliarden Token im Umlauf. Nichtsdestotrotz merkt das Startup bereits an, dass die Ausbreitung des Coronavirus das Geschäft bereits merklich beeinträchtigt.

Fazit: Blockchain trifft E-Scooter

E-Scooter sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Mikromobilität. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass erste Blockchain-Projekte mit einem Bezug zu E-Scootern entstehen. Insbesondere die Validierung der Nutzer und die einfache Bezahlung der beanspruchten Tretroller lässt sich mithilfe der Blockchain-Technologie umsetzen.

Ich persönlich erwarte hier eine positive Entwicklung, denn das Wachstum von E-Scootern ist fünfmal größer als bei E-Bikes. Außerdem bieten verschiedene Sharing-Modelle den Einsatz von Blockchain-Applikationen an.

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